Der Schulinspektionsbericht liegt vor. Im Beisein der Schulaufsicht fand eine erste Präsentation der Ergebnisse statt. Alle freuten sich über die präzisen Wahrnehmungen und die detaillierten, überwiegend positiven Rückmeldungen.
Die
Schulinspektion hat ihren Abschlussbericht Ende Mai der Schule vorgelegt.
Zur
Grundlage des Berichtes und zur Bewertung nutzte das Inspektionsteam Dokumente
und Daten der Schule (Stoffverteilungspläne,
das Mediencurriculum, unsere Website, das Leitbild etc.), die
Fragebogenerhebung, Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrern und der
Schulleitung und natürlich die insgesamt 45 Unterrichtsbesuche in allen
Klassen.
Das
dabei entstandene Qualitätsprofil, das sich in 13 Bereiche teilt, ist für
unsere Schule wirklich vorzeigbar:
In
11 Qualitätsbereichen ist die Bewertung mit „eher stark“ ausgefallen.
(unter
anderen die für uns wichtigsten Kernbereiche: „Unterrichten, Lernen, Erziehen“, „Leistungen beurteilen“,
„Förderkonzepte entwickeln“, „die Schulgemeinschaft beteiligen“ und auch
„Zufriedenes Personal, zufriedene Schülerschaft, Eltern und Betriebe“)
In
zwei Bereichen („schuleigenes Curriculum
entwickeln“ und „Prozesse und Ergebnisse evaluieren“) lautete das Urteil: „mehr
Schwächen als Stärken“.
Die
Rückmeldung zu den Unterrichtsbesuchen, die durch stratifizierte
Zufallsstichproben ausgesucht wurden, wurde von uns mit besonderer Spannung
erwartet, zumal wir im Alltag sonst nie vergleichende Rückmeldungen auf der
Grundlage von quantitativen empirischen Verfahren erhalten.
Das
Unterrichtsprofil, das sich in 30 Items unterteilt, soll die
„Gelingensbedingungen für guten Unterricht“ feststellen. Hierbei werden im
Inspektionsbericht folgende Stärken im Unterricht unserer Schule ausdrücklich
hervorgehoben:
effektive
Nutzung der Unterrichtszeit, ein festes Regelsystem, ein angemessenes
Unterrichtstempo, eine klare Struktur des Unterrichts, präzise formulierte
Arbeitsaufträge, der wertschätzende Umgangston zwischen Lehrern und Schülern.
Das
Aufzeigen fächerübergreifender Zusammenhänge wird als der Bereich genannt, den
es hauptsächlich noch zu verbessern gilt.
Über
die insgesamt sehr positiven Rückmeldungen haben wir uns sehr gefreut und
werden die Aussagen und Ergebnisse für künftige Entwicklungen zur Grundlage
nehmen.
Text: Lars Römer
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