Sonntag, 20. Mai 2012
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Der Schulinspektionsbericht

Der Schulinspektionsbericht liegt vor. Im Beisein der Schulaufsicht fand eine erste Präsentation der Ergebnisse statt. Alle freuten sich über die präzisen Wahrnehmungen und die detaillierten, überwiegend positiven Rückmeldungen.

Die Schulinspektion hat ihren Abschlussbericht Ende Mai der Schule vorgelegt.

Zur Grundlage des Berichtes und zur Bewertung nutzte das Inspektionsteam Dokumente und Daten der Schule (Stoffverteilungspläne, das Mediencurriculum, unsere Website, das Leitbild etc.), die Fragebogenerhebung, Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung und natürlich die insgesamt 45 Unterrichtsbesuche in allen Klassen. 

Das dabei entstandene Qualitätsprofil, das sich in 13 Bereiche teilt, ist für unsere Schule wirklich vorzeigbar:

In 11 Qualitätsbereichen ist die Bewertung mit „eher stark“ ausgefallen.

(unter anderen die für uns wichtigsten Kernbereiche: „Unterrichten, Lernen, Erziehen“, „Leistungen beurteilen“, „Förderkonzepte entwickeln“, „die Schulgemeinschaft beteiligen“ und auch „Zufriedenes Personal, zufriedene Schülerschaft, Eltern und Betriebe“)

In zwei Bereichen („schuleigenes Curriculum entwickeln“ und „Prozesse und Ergebnisse evaluieren“) lautete das Urteil: „mehr Schwächen als Stärken“.

Die Rückmeldung zu den Unterrichtsbesuchen, die durch stratifizierte Zufallsstichproben ausgesucht wurden, wurde von uns mit besonderer Spannung erwartet, zumal wir im Alltag sonst nie vergleichende Rückmeldungen auf der Grundlage von quantitativen empirischen Verfahren erhalten. 

Das Unterrichtsprofil, das sich in 30 Items unterteilt, soll die „Gelingensbedingungen für guten Unterricht“ feststellen. Hierbei werden im Inspektionsbericht folgende Stärken im Unterricht unserer Schule ausdrücklich hervorgehoben:

effektive Nutzung der Unterrichtszeit, ein festes Regelsystem, ein angemessenes Unterrichtstempo, eine klare Struktur des Unterrichts, präzise formulierte Arbeitsaufträge, der wertschätzende Umgangston zwischen Lehrern und Schülern.

Das Aufzeigen fächerübergreifender Zusammenhänge wird als der Bereich genannt, den es hauptsächlich noch zu verbessern gilt.

Über die insgesamt sehr positiven Rückmeldungen haben wir uns sehr gefreut und werden die Aussagen und Ergebnisse für künftige Entwicklungen zur Grundlage nehmen.

Text: Lars Römer

 
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